Altersrente - meist ein Ratespiel

Nur wenige Bundesbürger sind über die Höhe ihrer zu erwartenden Altersrente informiert! Trotz jährlicher Renteninformation!

24.05.2017
aktualisiert am 12.02.2018

Themen:
Gesetzliche Rente

Eigentlich ist es nicht zu glauben, wie uninformiert große Teile der gesetzlich Rentenversicherten über ihre zu erwartende Altersrente sind, obwohl alle Versicherten ab dem 27. Lebensjahr jährlich über den Stand ihrer Versorgung informiert werden. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Pricewaterhouse-Coopers hat Ende 2016 dazu eine ernüchternde Studie herausgegeben.

Obwohl die Deutsche Rentenversicherung jährlich an alle Versicherten ab dem 27. Lebensjahr eine Renteninformation schickt, scheint die von den meisten nicht zur Kenntnis genommen zu werden. Eine Studie von PWC Ende 2016 ergab, dass nur jeder Dritte eine zutreffende Vorstellung von seiner späteren gesetzlichen Rentenhöhe hat. 41% gaben an, eine vage Vorstellung davon zu haben, 21% hatten gar keine Vorstellung. Was läuft da schief? Im Grunde ist die Renteninformation durchaus verständlich, wenn man sich die aus der Sache ergebende Mühe macht, sie auch verstehen zu wollen. Offensichtlich führt die Ahnung, dass sich mit der gesetzlichen Rente in Zukunft eher Probleme als Lösungen verbinden, zu einem Verdrängen der Realität: es ist ja noch soviel Zeit bis dahin! Doch dann kommt plötzlich das grausige Erwachen: ach ja, da war ja was!!!

Unverantwortlich

Längere Lebensdauern und eine schrumpfende Gesellschaft werden die Altersrente immer weiter schmelzen lassen. Wer vor dieser Tatsache wegschaut, handelt unverantwortlich! Die gefällige Annahme, dass der Staat das schon richten wird, verleugnet, dass der Staat wir alle zusammen sind. Wer sich heute von der eigenen Vorsorge frei macht, kann später nicht die Solidarität der anderen, die heute Verzicht und Rückstellung leisten, erwarten. Warum auch? Es gibt ja für jede Konstellation und Situation eine Variante zur Bildung zusätzlicher Altersvorsorge. Allein der Staat bietet eine Fülle von geförderten und steuerlich begünstigten Modellen an. Niemand muss und kann in diesen Fragen Fachmann werden, aber es ist mehr als ein Versäumnis, wenn man zur Klärung der eigenen Situation nicht den Versicherungsfachmann zu Rate zieht. Natürlich braucht Altersvorsorge Rückstellung, ohne geht es nicht, aber Kopf in den Sand geht eben auch nicht! Lassen Sie sich in Ruhe informieren, verschaffen Sie sich einen Überblick und lösen Sie dann Probleme zu einer Zeit, in der sie noch lösbar sind. Kommt mit der ersten Rentenzahlung die grausame Überraschung, ist es zu spät!  

 

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