2020 war das Jahr der Naturkatastrophen

Elementarschäden auf Höchststand, während Deutschland weitesgehend verschont blieb

Themen:
Klima, Elementarschäden

Um die Gefahr zunehmender Naturkatastrophen zu erkennen, muss der Blick weit über Deutschland hinausgehen. Der globale Klimawandel scheint entfesselt und schickt seine zerstörerischen Botschaften.

2020 - ein Rekordjahr

Während im Jahr 2020 in Deutschland die Zahl der durch Naturkatastrophen entstandenen Elementarschäden gegenüber dem Vorjahr rückläufig war, war global betrachtet der Trend das genaue Gegenteil: 2020 war das Rekordjahr zerstörerischer Naturereignisse. Lag die weltweite Gesamtschadensumme 2019 noch bei 166 Milliarden Dollar, stieg dieser Wert in Jahr 2020 auf 210 Milliarden. In Deutschland sank er sogar von 3,7 Millarden Euro auf 2,5 Millarden. Aber das ist wie gesagt eine für die zusammenfassende Beobachtung marginale Feststellung. Sie führt aber zu einer falschen Einschätzung des grundlegenden Risiko-Szenariums. Hinter den Zahlen verbirgt sich aber noch eine weitere Katastrophe: nur 5% der weltweit entstandenen Schäden war versichert. Auch in Deutschland sind viele Schäden, meist an Gebäuden, nicht versichert, was angesichts der realen und wachsenden Gefahr völlig unverständlich erscheint!

Der Klimawandel hat längst Fahrt aufgenommen

Schaut man auf die Schadenszenarien, so ist eindeutig zu erkennen, dass die Mehrzahl der Schäden auf Witterungslagen zurückzuführen ist, die es in dieser Häufigkeit wie in der Stärke vor einigen Jahren noch nicht gab. Die Dynamik der Ereignisse erklärt sich in der Regel durch das Zusammentreffen extrem unterschiedlicher Temperaturen in der Atmosphäre. Dabei ist es nicht die Zunahme von klimatischen Mega-Ereignissen, sondern die unendliche Vervielfältigung lokaler Großereignisse, die in der Summe den extremen Anstieg der Zerstörung ausmacht. Dass Deutschland im letzten Jahr verhältnismäßig geringe Schäden erlitt, ist eine Momentaufnahme. Wir könnten schon bald das Zentrum katastrophaler Großereignisse sein. Die Wissenschaft läßt keinen Zweifel daran, dass die Weltgemeinschaft dem weiteren Ausstoß von CO2 sofort entgegen arbeiten muss, um überhaupt noch die Hoffnung auf einen positiven Einfluss auf das Geschehen zu haben. Steht das Brandenburger Tor erst einmal im Spree-Wasser, sind alle Überlegungen zu spät.  

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