2021 - und nun? Aussichten zu Jahresbeginn

Das neue Jahr hat recht lautlos begonnen, aber die Knaller warten auf uns

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Allgemein

Ein paar Gedanken zur Aussicht auf das neue Jahr und seine zu erwartenden Entwicklungen

Die besten Wünsche

Zum neuen Jahr zunächst unsere besten Wünsche! Worin könnten die bestehen? Erst einmal in Gesundheit, für jeden einzelnen von Ihnen und für uns alle. Des weiteren wünschn wir Ihnen und uns die so weit wie mögliche Überwindung der Corona-Pandemie und damit verbunden ein Wiedererstarken von Wirtschaft und Handel. Aber schauen wir doch einmal genauer auf das, was uns vermutlich erwartet!

Ausblick

Der Lockdown wird uns noch eine Weile begleiten - und so bitter das für uns alle ist, er ist notwendig. Der Staat kann auf dauer die ausfallenden Erträge nicht mehr mit Geldmitteln kompensieren. Der Staat kann nur verteilen, was als Abgabe auf Erträge erhoben wird. Da hilft auch keine Reichensteuer. Jedem sollte klar sein, ohne Wirtschaft und Erträge keine existenzielle Basis. Da ist der Lockdown natürlich fast die "Höchststrafe". Nach den Soloselbständigen und der Gastronomie scheint jetzt auch der Einzelhandel stark bedroht. Andererseits ist ein weiter so von "Welle" zu "Welle" keine Alternative, ökonomisch ebenso wie moralisch. Vermutlich wird erst mit einer entsprechend hohen Impfquote der turnaround und das erneute Hochfahren des öffentlichen Lebens möglich sein. Das fordert von uns erneut Geduld ohne erklärbares Ende.

Ein besonderer Blick gilt unseren Kindern und Jugendlichen. Die Zumutungen, die Corona dieser Gruppe der Gesellschaft auferlegt, sind ungeheuer groß und werden oft nicht richtig eingeschätzt. Neben den psychischen Belastungen, die gerade junge Menschen in ihrer Entwicklung treffen, bedeutet der permanente Schulausfall eine Belastung, die extreme Langzeitfolgen haben wird. Wie sollen Schüler ein so zerstückeltes Schuljahr in ihrer Schullaufbahn mal eben so nachholen. Und wie gehen Schüler an Ende ihrer Schullaufbahn in Abschlussprüfungen mit so extistenzieller Bedeutung, wenn die Vorbereitung nicht stattfindet. Lerndefizite aufzuholen fällt ja oft schon nach kürzerer Krankheit schwer. Da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass alle Schüler betroffen sind. Die Anforderungen sind für alle gleich hoch. So sind die Lehrpläne nun mal definiert und bestimmte Abschlussformen verlangen eben nach genau definierten Wissen. Corona wird also nicht nur den einzelnen ins Hintertreffen bringen, sondern langfristig auch in diesem Punkt unsere Wirtschaft. Da bahnt sich eine Katastrophe an.

Es ist zu erwarten, dass bis zum Ende des Frühjahrs eine stattliche Summe von Unternehmensinsolvenzen anhängig werden, da die Aussetzung der Meldepflicht zum 01.01.2021 ausgelaufen ist. Kranke Unternehmen werden gesunde als Gläubiger hinterher ziehen und viele Beschäftigte, die bis jetzt durch das Kurzarbeitergeld finanziert wurden, wandern direkt in die Arbeitslosigkeit. Auch wenn die Wirtschaft im Laufe des Jahres wieder anziehen wird, kann nicht davon ausgegangen werden, dass bei Zeiten bereits alte Verhältnisse wieder hergestellt sein werden. Und das ist schon das nächste Stichwort: alte Verhältnisse. Wir sollten davon ausgehen, dass durch Corona Prozesse ausgelöst wurden, die den Wandel der Wirtschaftswelt in Richtung Digitalisierung beschleunigen. Einerseits ist das gut und richtig so, stellt den Staat aber vor neue Herausforderungen, die all zu lange unberücksichtigt blieben: eine digitalisierte Welt braucht nämlich auch eine neue Sozialordnung, um die Gesellschaft nicht auseinanderbrechen zu lassen.

Das Jahr 2021 ist der Anfang von ungeahnten Herausforderungen, die uns noch viele Jahre als "Sturm" ins Gesicht blasen werden. Abzuwarten bleibt auch, wie weit die Erafhrung der Pandemie das Bewußtsein der Gesellschft verändert haben wird. Rücken wir als Gesellschaft enger zusammen, oder spaltet Corona die Gesellschaft zunehmend? In jedem Falle wird es spannend, aber auch unglaublich anstrengend! Alles Gute!  

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