Altersarmut - altes Problem, neues Bewußtsein

Deutsche Bank-Studie zur Angst vor Altersarmut

Themen:
Altersvorsorge, Rentenversicherung

Das Ergebnis der Deutsche Bank-Studie zur Angst vor Altersarmut zeigt, wie weit das Bewußtsein von der nicht mehr ausreichenden Alterssicherung in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist. Dennoch ist das Reagieren unverhältnismäßig.

Problembewußtsein und Verdrängung

Die neueste Studie der Deutschen Bank zum Thema Altersarmut zeigt, dass mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung konkret Angst vor finanzieller Not im Rentenalter hat. Das Thema scheint also in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein und als übergroße Gefahr erkannt. Es sagt viel über den Zustand unserer gesetzlichen Rentenversicherung, über Einkommens- und Vermögensverteilung, über die ökonomische Spaltung unserer Gesellschaft und die Auswirkung des Niedriglohnsektors - alles Themen der deutschen Politik, Dauerthemen ohne nachhaltige Lösungsansätze, trotz Grundrente und Rente mit 63 Jahren. Der grundsätzliche strukturelle Wandel in der Finanzierung der Altersrente bleibt aus. Statt dessen folgt eine Rentenreform der anderen -Umverteilungs-Spielereien im Rahmen eines überkommenen, defizitären Gesamtkonzepts. 

Erschreckend ist, dass trotz Angst vor Altersarmut die potentiell Betroffenen selbst kaum eigenverantwortlich gegensteuern durch private Altersvorsorge. Welche Gründe stehen dahinter?

Erst zu früh, dann zu spät!

Die jüngere Hälfte der deutschen Arbeitnehmer tut sich schwer mit der eigenen Altersvorsorge. Für die einen scheint das Thema noch zu früh; Rente...das ist ja noch so lange hin. Für die anderen reichen die Einnahmen nicht, um allen Anforderungen zu entsprechen. Man lebt ja jetzt, hat ein geringes Einkommen, fühlt sich mit Blick in die Zukunft nicht sicher, will sich nicht festlegen, wer weiß, was kommt. Tragisch! Wer in jungen Jahren nicht beginnt, mit zunächst kleinen, aber regelmäßigen Beiträgen zum Beispiel Anlagen im Fondbereich anzusammeln, der erschrickt in der zweiten Hälfte des Berufslebens, denn dann ist es zu spät, Versäumtes nachzuholen. Es klingt zwar paradox, trifft aber als Rat zu: besser früher an später denken! Die einzige Möglichkeit, Altersvorsorge erfolgreich zu gestalten liegt im rechtzeitigen Beginn und kontinuierlichem Sparen über die gesamte Zeit des Berufslebens. Und da feste Verzinsungen nicht mehr oder kaum noch existieren, ist die Anlage in Fondsprodukten eine sinnvolle Form des Sparens. Und gerade die Langfristigkeit ist dabei von Bedeutung, denn sie schafft bei schwankenden Kursen die Stabilität des Ertrages, der heute nur noch an der Börse erwirtschaftet wird. Lassen Sie sich in Ruhe beraten!

Stimmen Sie ab! Wie gefällt Ihnen diese Seite?

Durchschnittlich 5 von 5 Sternen (1 Bewertungen)

Kommentare (0)

Neuen Kommentar schreiben:

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!





Erlaubte Tags: <b><i><br>Kommentar hinzufügen:


Gute Bewertungen sind die besten Empfehlungen.

Das sagen unsere Kunden über uns:

makler.de - Mit Sicherheit gut beraten

bfh Finanzhaus Berlin

Versicherungs- und Finanzberatung seit über 40 Jahren in Berlin.
Wir sind für Sie da, mit Objektivität, Fairness und Freude an der Zusammenarbeit mit Ihnen!
Ihre Zufriedenheit ist unser Verdienst.
Mehr lesen