Cyberkriminalität nimmt beängstigend zu

Immer mehr Firmen werden Opfer von Cyberkriminellen

Themen:
Cyberkriminalität

Die Zahl der Cyberattacken nimmt drastisch zu. Die Höhe der dadurch verursachten finanziellen Schäden je Angriff steigt ständig. Sechs von zehn Firmen waren 2018 Ziel von Angriffen aus dem Internet. Die Dynamik dieser Entwicklung ist erschreckend!

 

Ein großes Zukunftsproblem

Die Zunahme von Cyberattacken und die daraus resultierende Höhe angerichteter Schäden verdeutlicht, dass Cyberkriminalität ein Problem mit dynamischer Entwicklung darstellt. Die Studie des Marktforschungsinstituts Forrster Consulting in Auftrag eines großen deutschen Versicherers liefert Aussagen über die Befragung von 5.400 Führungskräften in Deutschland, Großbritannien, den USA, Spanien, den Niederlanden, Frankreich und Belgien. Danach stieg die Zahl attackierter Unternehmen innerhalb des Jahres 2018 von 48% in 2017 auf 61% in 2018. Auch die Höhe der Kosten pro Schadensfall hat enorm zugelegt, um 61% innerhalb eines Jahres, um genau zu sein.

Die Methode

Der größte Teil der Cyberattacken liegt in dem Versuch durch Anhänge von E-Mails und sonstiger Dateien Vieren und Trojaner einzuschleusen, um dann entweder Daten abzufangen oder ganze Netzwerke lahm zu legen. Dabei werden Dateien und Anwendungsprogramme verschlüsselt und erst nach Zahlung einer erpressten Summe wieder frei geschaltet. Die Daten-Blockade kann ganze Firmen in ihrer Produktion und Administration aushebeln. Erkennbar ist, dass die Cyberangriffe mittlerweile zielgerichtet und mit hoher Frequenz ausgesuchte Firmen treffen, d.h. der Angriff auf ein Unternehmen ist kein Zufall, sondern eine geplante und über einen längeren Zeitraum angelegte Handlung.

Die durchschnittliche Kostenhöhe pro Versicherungsfall lag 2017 bei 203.500 Euro, im Jahr 2018 bereits bei 327.900 Euro. Deutschland nimmt dabei eine Sonderstellung ein, da der Durchschnittswert durch einen immensen Einzelschaden in die Höhe getrieben wurde, der mit allein 42,7 Millionen Euro gemeldet wurde.

Konsequenz

Viele Firmen haben zur Abwehr von Cyberattacken digital aufgerüstet und erwarten das in der Regel mittlerweile auch von den ständigen Geschäftspartnern, wie zum Beispiel Lieferanten. Dennoch lassen sich damit allein die Probleme nichts lösen. Die Notwendigkeit zur Absicherung gegen die Folgen erfolgreicher Cyberangriffe ist mittlerweile so zwingend wie die Risikodeckung im Bereich der betrieblichen Haftpflicht, der Firmenimmobilien und der betrieblichen Produktionsmittel. Die Deckungskonzepte wurden seitens der Versichrungsgeber in den letzten Jahren ständig weiter entwickelt und haben heute ein großres Maß an individueller Gestaltung. An einer Beratung zu diesem Thema führt mittlerweile kein Weg mehr vorbei!

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