Cyberkriminalität nimmt drastisch zu

Die kriminelle Energie von Cyberhackern richtet sich zunehmend auf kleine und mittlere Unternehmen

Themen:
Cyberkriminalität

Ob online-Dienstleister, Architekten, Arztpraxen oder Autohändler, vor gezielten, individualisierten Cyberabgriffen ist mittlerweile kein Unternehmen oder Freiberufler mehr sicher. Auch das "Geschäftsmodell" der Cyberangreifer hat sich entwickelt. Dagegen lässt sich aber etwas unternehmen!

Die neue Form des Angriffs

Cyberattacken sind leider nichts Neues, schlimm genug und für viele Unternehmen bereits erlebte und erlittene Realität, meist mit großen finanziellen Folgen. Ziel solcher Attacken waren in der Vergangenheit in der Regel größere Unternehmen, die mit eingeschleusten Trojanern, also IT-Viren, infiziert wurden. Eine zu schnell und unüberlegt geöffnete Mail und schon war es passiert, das Virus suchte seinen Weg und legte meist die Systeme des Unternehmens lahm. Freischaltung gab es dann nur gegen Zahlung eines "Lösegeldes" in Form von Bitcoin-Währung. Mittlerweile haben viele große Unternehmen technologisch aufgerüstet und sich zusätzlich gegen die finanziellen Folgen einer Cyberattacke durch eine Versicherung geschützt. Aber auch die Cyberkriminellen haben sich strategisch weiter entwickelt. Ihr Ziel sind zunehmend kleine und mittlere Unternehmen, die mit einer ganz neuen "Software" angegriffen werden. Dabei entstehen die Schäden, neben der Erpressung von Lösegeld für Freischaltung nach Zahlung, oftmals eher langsam.

Ein neuer Markt

Der heutige Cyberangreifer kauft seine "Software" häufig im Darknet. Es handelt sich dabei um Virus-tools, die, gezielt auf einzelne Unternehmen angewandt, nach Schwachstellen in IT-System des Angegriffenen suchen und dann, ohne dass jemand etwas bemerkt, gezielt nach Kontodaten, Kundendaten, Kreditkartennummern, Vertriebsverbindungen und ähnlichem suchen. Die auf diese Art gewonnenen Informationen werden dann im Darknet meistbietend "verkauft". Das Unternehmen erkennt den Schaden dann meist erst im Verlaufe der Zeit durch ungewohnte Veränderungen im Geschäftsbetrieb. Für ein Unternehmen kann ein solcher allmählich erst erkennbarer Schaden wesentlich gravierender sein als die Forderung eines IT-Lösegeldes. Da bedarf es eines großen Aufwands an Spezialisten, um die Folgen dieser Schäden zu beheben, nicht nur technisch, sondern auch unternehmerisch und in der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern. 

Falls Sie der Meinung sind, es handle sich um ein zu vernachlässigendes Risiko, denn Sie selbst haben von einem solchen Schaden in Ihrer geschäftlichen Umgebung noch nicht gehört, erliegen Sie einem Fehlurteil. Kein Unternehmen spricht öffentlich über einen solchen Schaden, um einem Vertrauensverlust vorzubeugen.

Wenn Sie - auch als kleines oder mittleres Unternehmen - in einem solchen Fall sowohl finanziell als auch fachlich abgesichert sein wollen, sollten Sie mit Ihrem Versicherungsfachmann für gewerbliche Versicherungen sprechen.  

 

Stimmen Sie ab! Wie gefällt Ihnen diese Seite?

Durchschnittlich 4.7 von 5 Sternen (7 Bewertungen)

Kommentare (0)

Neuen Kommentar schreiben:

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!





Erlaubte Tags: <b><i><br>Kommentar hinzufügen:


Gute Bewertungen sind die besten Empfehlungen.

Das sagen unsere Kunden über uns:

makler.de - Mit Sicherheit gut beraten

bfh Finanzhaus Berlin

Versicherungs- und Finanzberatung seit über 40 Jahren in Berlin.
Wir sind für Sie da, mit Objektivität, Fairness und Freude an der Zusammenarbeit mit Ihnen!
Ihre Zufriedenheit ist unser Verdienst.
Mehr lesen

Liebe Kunden,
das Finanzhaus Berlin hat zum 01.01.2021 seine Arbeitsweise grundlegend und dauerhaft geändert. Das Agentur-Büro ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Zu all Ihren Anliegen können Sie uns telefonisch, per E-Mail oder via online-Chat erreichen.

Sie erreichen uns wie gewohnt Montag bis Freitag von 9.00 - 17.30 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter
030 300 109 0

Ihr Finanzhaus Team