Das große Wetter-Risiko

Die Klimaveränderung wird immer bedrohlicher! Witterungsbedingte Schäden nehmen rasant zu!

Themen:
Gebäudeversicherung, Elementarschaden

Starkregen mit Überschwemmungen und Schäden an Gebäuden sind heutzutage überall möglich. Die Höhe der Schäden hat in den letzten Jahren signifikant zugenommen, nicht nur an Häufigkeit, sondern auch an Schadenumfang im Einzelfall.

Schadenshöhen

Die Entwicklung des Schadenumfangs und der Häufigkeit durch klimatische Veränderungen hat seit 2002 eine dramatische Entwicklung genommen. Die durchschnittliche Höhe pro Schadenfall beträgt heute fast 50.000,-€! Die Gesamtsumme der Schäden beläuft sich mittlerweile auf 1,65 Milliarden Euro. Und man muss davon ausgehen, dass dies nur der Anfang einer Entwicklung ist. Früher gab es Schäden meist in bestimmten Regionen Deutschlands, die durch ihre spezielle geografische Besonderheit zu erklären waren. Heute ist das Schadenszenarium flächendeckend. Wie kommt es zu dieser drastischen Veränderung?

Der klimatische Mechanismus

"Wetter" als sich ständig verändernder Zustand entsteht aus energetischer Aufladung der Atmosphere durch Verdunstung einerseit und die Temperaturunterschiede zwischen den Polregionen und dem der Äquatorlinie. Je größer die Differenz, desto stärker die Bewegung in der Atmosphere und damit eine schnellere Wechselfolge von Hochs und Tiefs. Die Jetstream-Winde sind für diese Bewegung verantwortlich. Durch die Aufheizung unseres Klimas schmelzen zunehmend die Polkappen bei steigenden Temperaturen und das hat zwei Effekte, die Verdunstung von Wasser nimmt zu (die Atmosphere wird energiereicher) und die Temperaturdifferenz zwischen Äquatorlinie und Polkappen nimmt ab. Der Jetstream verlangsamt sich und die Atmosphere verlangsamt ihre Gesamtbewegung. Als Folge dieser Abnahme verbleiben Hochs und Tiefs längere Zeit an ihren Positionen. Große Regenmengen, die sich durch die Bewegung eines Tiefs früher über größere Flächen ergossen haben, prasseln nun in kurzer Zeit lokal begrenzt zu Boden. Dürrephasen mit extrem hohen Temperaturen könne aber auch länger andauern. So erklärt sich die lange Dürrephase mit Extremtemperaturen in Australien mit dem anschließenden Starkregen, der die Landschaft überflutet. Es fehlt einfach der natürliche, schnelle Wechsel unterschiedlicher Druckverhältnisse bei gleichzeitig energiereicher Atmosphäre. 

Die Prognosen der Vergangenheit

Der Klimawandel findet statt und er ist in dieser Schnelligkeit von uns verursacht. Das bezweifeln heute immer noch viele Menschen. Der Einfluss von CO2 auf unsere Atmosphäre wurde aber schon vor gut 60 Jahren erkannt. Seit 40 Jahren existieren wissenschaftliche Berechnungen, die für unsere Gegenwart genau die Szenarien prognostizierten, die heute eintreten. Stimmt nicht!? Leider doch! Schon in naturwissenschaftlichen Fernsehsendungen des Deutschen Fernsehns wurde darüber berichtet, aber das Jahr 2020 war von damals aus betrachtet ja noch weit entfernt. Die Wissenschaft hat aber recht behalten, leider! Nur Dumme leugnen das. 

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