Das Sparverhalten junger Menschen

Junge Menschen sparen häufig und mit steigender Zahl - die Summen werden aber immer kleiner

Themen:
Gesetzliche Rentenversicherung, Altersvorsorge

Seit 2010 führt das Forschungsinstitut Kantar Public Deutschland im Auftrag der Gewerkschaft IG Metall und des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall eine Studie zum Sparverhalten junger Menschen durch. Das Ergebnis ist äußerst interessant.

Tend nimmt zu

Die deutsche Jungend spart. Und das tut sie gerne und in zunehmender Anzahl. Immerhin gaben 85% aller Befragten an, regelmäßig Geld zurückzulegen. Die Motive sind unterschiedlich. Ganz vorn rangieren als Motiv geplante Anschaffungen oder Konsumausgaben wie Urlaube, gefolgt vom Notgroschen und  - man glaubt es kaum - die Altersvorsorge!

Nicht vermutet

Nach eigener Aussage gaben die befragten jungen Menschen an, nicht ausreichend über das System der Rente in der Bundesrepublik informiert zu sein, aber einhellig war die Aussage, vor dem Rentenalter aus Gründen der zu geringen Renten Angst zu haben. Das Bild, wie es dazu kommen wird, ist noch ein wenig diffus, aber immerhin gaben 32% aller Befragten, dass sie regelmäßig, also in Form von Sparverträgen, Beträge zur Altersvorsorge zurückzulegen. Das ist erstaunlich, äußerst vorbildlich und nachahmenswert. Aber es ist auch klar erkennbar, dass der Informationsbedarf zu diesem Thema groß ist und eine echte Aufgabe für alle Beteiligte darstellt, Schulen, berufliche Ausbildungdträger, die Politik und die Finanzwirtschaft.

Bedauerlich

Viele Befragte gaben jedoch auch an, dass die Beträge, die erspart werden, von Jahr zu Jahr kleiner werden. Junge Menschen gehören nicht zu den gut situierten Arbeitnehmern. Gerade in diesem Segment steigen Einkommen minimal, bei ständig steigenden Kosten. Das greift scheinbar die ökonomische Spreizung in unserer Gesellschaft!

Richtiger Ansatz 

Je früher jemand beginnt, sich der Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge zu beugen, desto sinnvoller und erfolgversprechender ist der beschrittene Weg. Es sollte mittlerweile jedem bekannt sein, dass die staatliche Vorsorge für das Alter nur ein Teil der Existenzsicherung ausmacht - und dies in Zukunft mit zunehmender Tendenz. Gerade junge Menschen sollten sich fachlich kompetent beraten lassen, um alle staatlichen Formen der Sparförderung so früh wie möglich in ANspruch zu nehmen. Am besten, die jungen Menschen gehen den Weg in die Beratung zusammen mit ihren Eltern, das gibt einerseits Sicherheit und kann auch für die Eltern noch zum Handlungsbedarf führen.

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