Die Erweiterung des "Speckgürtels"

Die Stadt Luckenwalde in Brandenburg rückt näher an die Hauptstadt

Themen:
Wirtschaft, Gesellschaft

Mieten in Großstädten sind zunehmend für viele Bevölkerungsschichten unbezahlbar. Dennoch entwickelt sich urbanes Lebens als ökonomische Zukunftsperspektive. Die Stadt Luckenwalde schließt die Lücke zur Hauptstadt und schafft damit ein Modell!

Umland neu entdeckt

Die Stadt Luckenwalde im Land Brandenburg hat eine gute verkehrtechnische Anbindung an die Hauptstadt und baut auf diesen Vorteil ihre Zukunft. Die Stadt investiert in Infrastruktur, in Wohnraum, bezahlbaren Wohnraum und rückt durch die gute Verkehrsanbindung ein Stück näher an die Hauptstadt!

Das Konzept

Viele Städte im erweiterten Sprckgürtel von Großstädten darben. Wenige Arbeistplätze, kaum Schulen und Kitas, Ärztemangel und Überalterung der Bevölkerung. Eine gute verkehrstechnische Anbindung an Großstädte und Oberzentren könnte viele Probleme unterschiedlicher Bereiche lösen, zumindest erträglicher gestalten. Notwendig dafür wäre eine Neuordnung des staatlichen Investitionsverhaltens, bzw. eine neue Form der "konzertierten" Infrastrukturinvestition. Statt in "toten" Regionen die Ansiedlung von Ärzten zu finanzieren, ohne die gesamte Region zu fördern, muss zwischen den Aufgabenbereichen Infrastruktur, Wohnen und Sozialstruktur ein Gesamtkonzept entwickelt werden. Wenn solche Gesamtkonzepte flächendeckend um Städte und Oberzentren gelegt würden, ergäbe sich eine Strukturvernetzung, die viele schon tot gegelaubte Landstriche wieder in Beziehung zum wirtschaftlichen Leben brächten.

Ziel

Um einer solchen Idee eine sichere Zukunft zu geben, muss eine neue Form des föderalen Denkens entwickelt werden. Es hat keine Zukunft, wenn jeder kommunale Verkehrsbetrieb immer nur seine Interessen im Blick hat. Der Beginn ist die Verbundidee zwischen Bahn und Verkehrsbetrieben in der flächendeckenden Planung bis ins sogenannte "Hinterland". Das ist die Basis, auf die aufbauend die kommunale Investition in Bauen und Kita setzen kann. Dazu kommen muss die Bildungsplanung auf Länderebene, die Gesundheitsversorgung und im Nachrang auch die regionale Wirtschaftsförderung, denn nicht jeder will täglich ins nächste Oberzentrum pendeln. Ja, es würde sicher einige Zeit dauern, eine solche Strukturveränderung zu erwirken, aber auch das Miethöhen-Problem in den Großsträdten wäre in den Griff zu bekommen. Infrastruktur ist ein probater Weg der regionalen Entwicklung! 

 

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