Die schwierigste Phase im Prozess der Digitalisierung ist die Transformation

Künstliche Intelligenz und menschliche Intelligenz bedingen sich gegenseitig!

Themen:
Digitalisierung, Künstliche Intelligenz

Keine Angst vor Digitalisierung und künstlicher Intelligenz! Mensch und Maschine sind Partner, nicht Gegner. Der Prozess der Digitalisierung macht den Menschen nicht überflüssig, der fordert vom Menschen nur andere Tätigkeiten. In der Übergangsphase liegt das Problem.

Ein komplexes Bild voller Ambivalenzen

Die meisten Gegenwartsprobleme sind komplex, haben viele Facetten und sind weder als nur negativ oder positiv zu beurteilen. "Krisen" sind auch Chancen und das Potenzial digitaler Prozesse ist riesig. Das Ergebnis dieser Prozesse wird ebenfalls ambivalent sein: viele Arbeitsplätze werden entstehen, viele werden aber zunehmend wegfallen. 

Schon heute mangelt es in Deutschland und Europa an Personal, dass für die Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft gebraucht wird. Die bisher minimalen Aktivitäten unserer Politik zur Bereitstellung von Ausbildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen müssen drastisch vergrößert werden, wenn wir im internationalen Wettbewerb nicht gänzlich abgehängt werden wollen.

Gleichzeitig werden viele Arbeitsbereiche in Produktion und Verwaltung wegfallen oder nur mit neu erworbenen Qualifikationen aus bewältigt werden. Fünf Tätigkeitsmerkmale von sieben eines Versicherungsangestellten lassen sich digital bewältigen. Für die zwei verbleibenden muss dann ein Ausbau des Arbeitsumfangs erreicht werden, was mit der Optimierung digitaler Prozesse Hand in Hand geht. Nur ist die Bereitschaft von Menschen, Gewohntes loszulassen, um neue Wege zu gehen, bekanntlich gering. Und da entstehen dann die Probleme. Wie muss die Transformation der Arbeitswelt "begleitet" werden, um soziale Verwerfungen zu vermeiden.

Schon heute in Schieflage

80% aller Arbeitsplätze im digitalen Bereich können heute schon beim uns nur schwer besetzt werden, gleichzeitig zeichnet sich ab, dass in den nächsten zehn Jahren wenigstens 30% aller Arbeitsplätze in den Bereichen Produktion und Verwaltung entfallen werden. Eigentlich müßte das "Summenspiel" aus alten und neun Tätigkeiten neutral ausgehen, wäre da nicht die Transformationsphase, die sich als Phase des Kompetenz-Defizits darstellen wird. Die Politik ist da gefordert, ebenso aber die Wirtschaft selbst. Auf dauer sind Gesellschaften nur stabil, wenn die Wirtschaft die Grundlage der Teilhabe an Gesellschaft ermöglicht. Eine Wirtschaft ohne teilhabende Gesellschaft ist eben auch nicht denkbar! 

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