Erst denken - dann handeln!

Was uns der zweite Lockdown lehrt

Themen:
Staat, Gesellschaft

Nein, hier und heute keine weitere Diskussion über das Corona-Virus selbst und die Pandemie. Irgendwie gibt es da doch mittlerweile eine Wissensgrundlage. Und die Zahlen sehen auch schlecht aus, nicht nur in Deutschland, sondern besonders im Ausland. Aber es ist dringend notwendig, über den zweiten Lockdown zu sprechen!

Pandemie - Lockdown - Lehren

Wir sind nicht das Robert-Koch-Institut, ich bin kein Virologe noch Politiker. Ich will daher auch nicht über die Gefahren einer Pandemie reden, auch nicht über die medizinische und gesellschaftspoltische Notwendigkeit eines erneuten Lockdown diskutieren und Fragen der Begründung nicht als mein Problem begreifen. Ich frage auf der simpelsten ebene einfach nur: Warum ist ein zweiter Lockdown notwendig, oder hätte man ihn auch vermeiden können? Und die einfachste Antwort bietet auchgleichzeitig die einfachste Lehre, die wir aus dem zweiten Lockdown ziehen können und müssen.

Wir selbst sind schuld!

Im Sommer, am Ende des ersten Lockdown war klar, nicht alle sind gleich beteiligt an der Verbreitung des Virus. Eine Öffnung des öffentlichen Lebens ist möglich, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden. Viele machten sich daran, Regeln zu formulieren, also Hygiene-Konzepte zu entwickeln und sie waren dabei im Grunde ziemlich erfolgreich. Gastronomie, Hotellerie, Bereiche der Event-Szene und der Sportberieb konnten ihre Aktivitäten wiederaufnehmen, ohne dabei zu Gefährdern in der Pandemie zu werden. Das Problem war nur, dass durch die "geregelte" neue Freiheit viele, zu viele glaubten, es gäbe keine Gefahr mehr und das Virus sei zu vernachlässigen. Es entstanden all die unnötigen, fahrlässigen und selbstsüchtigen Demonstrationen von Freiheit, die keine Zurückhaltung und keine Vernunft mehr kannte. Ein viel zu großer Teil der Gesellschaft begann, unachtsam zu werden, das Bewußtsein für die immer noch vorhandene Gefahr zu verlieren. Welche "Sau" wird heute durch´s Dorf getrieben? - Die von gestern ist vergessen! Und diese Vergesslichkeit hat sich gerächt. Corona ist zurück, die Zahlen sind eindeutig.

Dumm gelaufen

Und nun stecken wir wieder im "Sumpf", Lockdown! Aber warum müssen auch wieder die Bereiche ihre Tätigkeit herunterfahren, die nicht zu den Gefährdern gehören? Ganz simpel: weil ihre Aktivität eine "generelle" Machbarkeit und Freizügigkeit suggeriert, die es tatsächlich gar nicht gibt, viele Menschen aber zur Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit verleitet. Bestraft werden die Falschen für die Dummheit der Fahrlässigen und Egoisten. Um eine größtmögliche Zahl von Kontakten zu vermeiden, verbietet man auch die, die im Grunde möglich wären. 

Man fragt sich, welches Licht diese Tatsache auf den Bewußtseinstand unserer Gesellschaft wirft. Ein Staat bevormundet alle, weil eine Minderheit unfähig ist, ein Mindestmaß an Verstand und Verantwortung aufzubringen. Ich weiß gar nicht, was mich mehr entsetzt, die Handlung des Staates, der meint, mich bevormunden zu müssen oder die Gleichgültigkeit der Gedankenlosen und Egoisten. 

 

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