Greta Thunberg ...und kein Ende!

Der "Kinderkreuzzug" von Greta Thunberg entwickelt sich zur medialen Posse!

Themen:
Gesellschaft, Staat

Die klimatische Entwicklung unseres Planeten ist ohne Zweifel das größte gegenwärtige Menschheitsproblem! Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die mediale Hysterie um die Klimaaktivistin Greta Thunberg wirklich? Ein kritischer Blick auf und hinter die Kulissen lässt am Sinn ihres Handelns zweifeln.

Das größte Problem der Menschheit

Die Klimaentwicklung, die Ausbeutung unseres Planeten zum Zwecke immer größeren Wachstums und die dynamische Entwicklung der Weltbevölkerung sind die drei wesentlicheten Aspekte der größten Promlematik der Menschheit. Das ist unbestritten. Und alles, was dazu dient, dies in unser aller Bewußtsein zu bringen, ist im Prinzip gut und richtig. Sicher gehört dazu auch Greta Thunberg und die von ihr angeregte Aktion "Fridays for future!" mit allen Jugendlichen, die sich dem anschlossen, um aus der Perspektive der Bevölkerungsschicht, die am umfangreichsten von uns "Zukunft" vor sich hat, ein Zeichen des Protests zu setzen.  Protest allein ändert aber noch nichts! Forderungen nach unmittelbarem Handeln sind angesichts der Situation konsequent und richtig, aber dieses Handeln muss die Probleme nicht nur beschreiben, sondern ausgehend vom Ist-Zustand den Weg in eine gestaltbare Zukunft beschreiben. Dieser Teil der Aufgabe kann und wird von Greta Thunberg und ihren Verehrern nicht geleistet. Diese Aufgabe ist eine Arbeitsteilung von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Ja, Greta, wir haben verstanden, aber das hatten wir schon, bevor es dich als Medienereignis gab. Was ist also deine Rolle?

Vorbildliches Handeln außerhalb realpolitischer Verantwortung

Vorbilder sind gut und können viel bewirken. Sie können aber auch schrecklich nerven und ins Gegenteil umschlagen. Ein Schulkind entpflichtet sich vom Lehrapparat und zieht in die Welt, um diese zu retten! Dazu gehören Botschaften und Medien, die diese Botschaft transportieren. Die Botschaften sind nicht neu und liefern keinen wirklichen Erkenntniswert, der zur Lösung der Probleme beiträgt. Die Medien sind aber neu, die diese Botschaft transportieren. Es handelt sich um eine schwedische Medienagentur, die vom ersten Augenblick an Greta zur Ikone ihres eigenen kommerziellen Interesses macht. Das Ziel ist eine Art "Instagram" für ökologisch Interessierte, eine gewinnorientierte Medienplattform. Selbst das wäre noch kein Problem, da man Gewinne wieder in die "gute Sache" investieren könnte. Das aber ist nicht vorgesehen, dafür sorgen schon die rein am Profit interessierten Investoren und Eigner der Plattform, die am finanziellen Ziel ihrer Unternehmung freimütig auch gar keinen Zweifel lassen. Also gibt es immer mehr von Greta, dem Pop-Star der Öko-Szene! Greta in allen Ländern, vor allen Parlamenten, bei allen Konferenzen und vor allem - Co2-neutral - zu (Segel)Schiff. Markttüchtig erscheint dazu ein Buch der Mutter über Greta, ihre Familie und Greta´s Krankheit. Ein Bestseller!

Und Greta´s Rolle? Ohne jedwede Verantwortung für die ökonomische, politische und gesellschaftliche Situation von vielen, vielen Millionen Menschen tritt Greta auf, billigt oder missbilligt, maßregelt oder lobt! Für ihre de facto fehlende Verantwortung kann Greta nichts, aber bei ihrer geradezu messiansichen Segnung oder Verwerfung politischen und ökonomischen Handeln scheint sie nicht gelten lassen zu wollen, dass es bei allen alternativen Überlegungen immerhin um das Hinterfragen der Existenzgrundlage des größen Teils der Weltbevölkerung geht, nämlich von Wirtschaft und Handel. Liebe Greta, es könnte nämlich sein, dass der größte Teil der Menschen, deren Zukunft du retten willst, durch falsche Konzepte gar nicht mehr extistieren, bevor der Klima-turnaround erreicht ist. Und genau in diesem Spannungsfeld von "Jetzt-und-hier" und "Übermorgen" müssen Lösungen entwickelt werden, die mit deinen Forderungen nicht einher gehen.

Sachzwang oder Ausrede

Nehmen wir die Menschen unserer Gesellschaften auf dem Weg in den Wandel nicht mit, werden wir ihn nicht gehen. Die kapitalistische Wachstumsgesellschaft hat sich in eine Sackgasse manövriert. Vielleicht erkennt sie das zu spät und der turnaround kommt nicht mehr. Aber die Lösung kann nicht heißen: alles radikal ändern, jetzt und sofort! Die Folgen wären die selben, als würde man die Menschheit gleich abschaffen, das würde vielleicht dem Klima helfen.

Lösungen

Der rennomierte Klimaforscher Mojib Latif, Direktor des Helmholtz-Zentrums für Meeresforschung in Kiel, hat es auf den Punkt gebracht: keine politische Maßnahme und kein Gesetz der Welt kann noch das Notwendige erwirken! Das einzige, was hilft, wäre die Bereitschaft der gesamten Weltbevölkerung, sich in Teilen des eigenen Handelns zurück zu nehmen und die eigene Lebensweise partiell zu verändern. Tut sie das nicht, wird sich die Katastrophe nicht vermeiden lassen. Ein weiterer Ansatz zur Lösung wäre, die Forschung zur Vermeidung der Co2-Emission international staatlich und nicht kommerziell zu finanzieren, um die Ergebnisse dann kostenlos allen Ländern der Welt zur Verfügung zu stellen. 

Liebe Greta, unsere Welt braucht globale Lösungen und globales Handeln aller Beteiligten. Dazu braucht es auch "Bewußtsein", zu dem du zweifellos beiträgst, aber gib acht, dass deine permanenten medialen Belehrungen am Ende nicht das Gegenteil bewirken. Was du weißt, wissen wir schon längst!    

 

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