Im EU-Vergleich wohnen nur wenige Deutsche in der eigenen Immobilie

Deutsche sind Schlusslicht in der EU hinsichtlich des Besitzes privater Immobilien

Themen:
Altersvorsorge, Immobilie, EU

Selbst bewohnte eigene Immobilien, ob Eigentumswohnung der Haus, sind ein wesentlicher Aspekt in der privaten Altersvorsorge. Deutschland ist innerhalb der EU dabei Schlusslicht!

Wer zu Rentenbeginn seine eigene Immobilie bewohnt, hat ein ordentliches Stück privater Altersvorsorge geschaffen

Wer seine eigene Immobilie bewohnt, hat zwar auch monatliche Kosten aufzubringen, das sogenannte Wohngeld, eine abstrakte finanzielle Größe, die als Rückstellung für Instandhaltung zuzüglich der tatsächlichen laufenden Kosten gerechnet werden muss, aber er spart sich de facto den wesentlich höheren Mietzins. Das hat wesentliche Auswirkung auf die zur tatsächlich für den Lebensalltag zur Verfügung stehenden Alterseinkünfte, bzw. besser "Ausgaben". Gerade wir in Deutschland sprechen zunehmend von der um sich greifenden Altersarmut. Da erstaunt es, dass ein so reiches Land wie Deutschland im EU-Vergleich die geringste Anzahl von Bürgern mit eigenem Immobilienbesitzt aufweist.

Die Statistik von Eurostst erstaunt

Hinsichtlich des privaten Immobilienbesitzes ist Deutschland EU-weit Schlusslicht! Und das, obwohl jeder dritte, der für sein Alter spart, dies für den Erwerb einer eigenen Immobilie tut. In Deutschland besitzen 51% der Gesellschaft die selbst bewohnte Immobilie. Den Höchstwert weist Ungarn auf, 85%, gefolgt von Polen (84%), Bulgarien (83%), Estland und Lettland mit jeweils 82%. Auffällig ist aber, dass die Anzahl selbst genutzter Immobilien abnimmt, je urbaner eine Gesellschaft soziologisch aufgebaut ist. Ländliches Bauen ist wesentlich günstiger als städtisches, was leider nicht für den "Speckgürtel" von Großstädten gilt. Je "städtischer" eine Gesellschaft lebt, desto geringer ist der private Immobilienbesitz, weil zu teuer! Das macht Menschen im Alter bei geringeren Einkommen anfälliger für Altersarmut.

Bauen scheint in Deutschland offensichtlich sehr teuer zu sein. Vielleicht liegt das auch an einer zu differenzierten Bauordnung mit hohen Planungsauflagen, hohen Baunebenkosten und einer exorbitanten Grundsteuer. Günstigeres Bauen wäre ein erstrebenswertes Ziel zur konsolidierten Altersvorsorge! 

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