Immer weniger Neugeborene

Geburtenrate in fast allen Bundesländern rückläufig

Themen:
Gesellschaft, Gesetzliche Rente

Die Anzahl der Neugeborenen in der Bundesrepublik sinkt seit 2015 stündig und hat 2019 ihren bisherigen Tiefststand erreicht. Das dürfte langfristig auch Konsequenzen für die Höhe der Rentenzahlungen für heute noch erwerbstätige, zukünftige Rentner haben.

Entwicklung mit Langzeitwirkung

Seit 2015 ist die Zahl der Neugeborenen in der Bundesrepublik rückläufig. Allein im letzten Jahr sank die Gbeurtenrate um 9.400 Kinder, das ist seit 2015 ein Rückgang von 792.100 auf 778.100. Auffällig ist auch, dass Frauen heutzutage immer älter werden, bevor sie ihr ersts Lind zur Welt bringen. Innerhalb von zehn Jahren stieg das Alter der Erstgebärenden von 28,9 auf 31,2. Diese beiden Trends sind in allen Bundesländern annähernd gleich. Der geringen Anzahl Neugeborener steht eine weitaus höhere Anzahl Verstorbener gegenüber. Die Bevölkerungszahl nimmt also ab, trotz des Zuzugs von Menschen aus Drittstaaten. "Überfremdung" und "Umvolkung" erweisen sich als "Mythen" bestimmter politischer Kreise. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen eine andere Sprache. Und dennoch zieht die immer kleiner werdende Geburtesrate Langzeitfolgen nach sich.

Die Rente der Zukunft   

Da immer noch mehr Menschen sterben als geboren werden, Menschen aber immer höhere Alter erreichen, geht der Alterungsprozes der Gesamtgesellschaft immer weiter. Trotz leicht steigender Einwohnerzahl als Folge des Zuzugs aus dem Ausland, stieg auch im letzten Jahr das Durchschnittsalter um 0,1 Jahr auf 44,5 Jahre. Durch diesen demografischen Wandel müssen immer mehr Erwerbstätige immer mehr Rentenempfänger finanzieren - und das immer länger. Ds geht jetzt schon nur noch mit einem ordentlichen Zuschuss aus der Staatskasse. Es ist davon auszugehen, dass die Folge des demografischen Wandels eine immer weiter sinkende Rentenhöhe sein wird. Schon heute erhält ein Neurenter nach 45 Jahren Erwerbstätigkeit bei erhalt eines Durchschnittseinkommens eine Rente in Höhe der Hälfte der bisherigen Einkünfte. Wer da für keine zusätzliche private Zusatzrente gesorgt hat, bekommt schnell existenzielle Probleme.

Auch wer der Meinung ist, für eine zusätzliche Rentenvorsorge kein Geld zu haben, sollte sich fachmännisch beraten lassen. Möglichkeiten zeigen sich oft erst nach einer gründlichen Analyse, die auch die staatlichen Förderungen berücksichtigt. 

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