Altersvorsorge bei jungen Leuten - ein großes Thema

Das Bewußtsein für private Altersvorsorge für junge Leute ist da - aber es geschieht zu wenig!

Themen:
Private Altersvorsorge

Eine GfK-Umfrage unter jungen Menschen zeigt, dass das Bewußtsein für die Notwendigkeit von privater Altersvorsorge zwar vorhanden ist, aber dennoch wenig umgesetzt wird. Warum ist das so? Die Studie gibt Aufschluss.

Die Umfrage

Das Forschungsinstitut GfK hat im Auftrag der GENERALI eine Befragung zum Thema Altersvorsorge und Rente bei 1000 Bundesbürgerb zwischen 18 und 32 Jagren durchgeführt. Das Ergebnis ist aufschlussreich und sollte zu Reaktionen seitens der öffentlichen Institutionen und privatwirtschaftlichen Anbietern führen!

Die Dringlichkeit des Themas ist durchweg als bewußt vorhanden. Fast alle Befragten sind sich darüber im Klaren, dass das System der gesetzlichen Rente für ihre Belange unzureichend ist. Viele finden sogar, dass die Form des Umlageverfahrens zu Ungerechtigkeiten führt. Selbst wer als junge Familie Kinder hat, profitiert davon kaum bezüglich der eigenen Altersrente, obwohl der "Nachwuchs" in diesem Finanzierungssystem die Hauptlast zu tragen hat und wesentlicher Teil der Problemlösung ist. Warum aber können sich junge Menschen nur begrenzt zur privaten Altersvorsorge entschließen? Die Antworten sind vielfältig.

Gründe

Die finanzielle Ausstattung junger Menschen ist ja durchaus begrenzt. So kommt es selten dazu, dass durch den eigenen Impuls eine Form der Altersvorsorge abgeschlossen wird, denn die Notwendigkeit der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist ja eine zusätzliche Aufgabe. Also zögert man, Rentenalters, das ist ja noch weit entfernt. 

Was aufhorchen läßt ist die Aussage, dass sich die junge Generation nicht ausreichend informiert fühlt. Zwar hält die Versicherungswirtschaft ausreichend Information bereit, die aber verunsichere mehr als sie erkläre. Viele Befragte vermissen ausreichende und neutrale Information zu konkretem Handeln staatlicherseits. Gewünscht wird ebenso eine weitergehende Zusammenarbeit des Staates mit der Finanzwirtschaft, um rentable, durchschaubare und zukunftssichere Anlageformen angeboten zu bekommen. Das erinnert an die Anregung eines Staatsfond in privatwirtschaftlicher Verwaltung, wie es vor kurzen in einem Papier der FDP gefordert wurde. Scheinbar vermittelt nur die Kooperation von Staat und Wirtschaft die gewünschte Sicherheit, etwas, was die Riester- und Rüruprente als staatlich gefördert alleine nicht geschafft hat. Der Staat soll augenscheinlich strukturell mitgestalten, statt nur mit zu finanzieren. Das Ziel muss also eine neue Vertrauensbasis in Verbindung mit neuen Produktformen sein, um bei jungen Menschen punkten zu können. Die Aufgabe ist gestellt!

 

 

 

 

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