"Schau mir in die Augen, Kleines!"

Ministerpräsidenten-Treffen im Kanzleramt

Themen:
Staat, Gesellschaft

Ganz so romantisch, wie es das Zitat aus dem legendären Film "Casablanca" als Titel dieses Artikel verheißt, wird es heute im Kanzleramt wohl nicht werden. Die Stimmung ist eher nach "Armageddon". Der Grund: totale Verwirrung vor dem Hintergrund extrem schlechter Nachrichten.

Zunächst die Frage der Woche

Darf ein Bayer im Rahmen des Übernachtungsverbotes von "Bayern nach Bayern" fahren, um andernorts als zu Hause zu nächtigen? Antwort: ja / nein / vielleicht...... Ja, ich weiß es doch auch nicht! Ich denke, keiner weiß es so genau...und wer es gestern genau wußte, kann heute schon wieder völlig daneben liegen. 

Es macht absolut Sinn, dass Corona-Maßnahmen regionale Besondernheiten berücksichtigen. Wenn aber das Ergebnis dieser föderalen Praxis ein unabgestimmtes, unpraktikables und in Teilen absurdes Szenrium nach sich zieht, bricht Chaos aus. Das Ergebnis sind katastrophale wirtschaftliche Konsequenzen für das Hotel. und Gaststättengewerbe, das am Ende des Jahres dann wohl ganz gestorben sein könnte und die Abnahme der Bereitschaft in der Bevölkerung, weiterhin staatlichen Auflagen zu folgen. Es steht also viel auf dem Spiel, heute im Kanzleramt!

Die schlechten Nachrichten

Die Hoffnung, dass der wirtschaftliche Corona-Einbruch in Form eines V verläuft, also nach einem tiefen Einschnitt eine schnelle Erholung eintritt, scheint sich leider nicht zu bewahrheiten. Untersuchungen des Weltwirtschaftsfonds ergaben einen erwarteten weltweiten Wohlstandsverlust in den nächsten fünf Jahren in Höhe von 28 Billionen US-Dollar. Was das im einzelnen bedeutet, mag man sich kaum vorstellen!

Die Corona-Studie zur Entwicklung eines Impfstoffes beim Pharma-Hersteller Johnson&Johnson wurde abgebrochen, da einige Probanden deutliche Krankheitsbilder als Nebenwirkung aufwiesen. Die Hoffnung auf einen bald zur Verfügung stehenden Impfstoff gegen Corona schwindet!

Die Situation der Solobeschäftigten in der Bundesrepublik verschlechtert sich durch das Ausweisen immer neuer Risiko-Gebiete, die Beherbergungsverbote und die Beschränkung von Veranstaltungen zunehmend. Die Deutsche Bundesbank rechnet zum Jahreswechsel, also im ersten Quartal 2021, mit bis zu 60.000 Insolvenzen.

An Tagen wie heute macht der Blick in die Welt wenig Freude!

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Kommentare (1)

  1. Saul Klinger:
    27.10.2020

    Kleine Anmerkung: in der deutschen Synchronfassung von Casablanca heißt es: "SIEH mir in die Augen, Kleines" ;-)

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