Sparquote in Zeiten geringer Zinsen

Wer in Zeiten geringer Zinsen für die Altersvorsorge spart, muss eine hohe Sparquote bedienen

Themen:
Geldmarkt, Altersvorsorge

Die Bereitschaft zu Sparen ist in der Bevölkerung durchaus vorhanden - auch bei jüngeren Menschen. Das ist überaus erfreulich! Weniger erfreulich ist, dass die Sparquote immer höher werden muss, um die ausbleibende Verzinsung zu kompensieren!

Es klingt wie eine Bestrafung

Gestern berichteten wir darüber, dass auch bei jüngeren Menschen in unserer Gesellschaft die Bereitschaft zum Sparen existiert, teilweise auch dadurch getragen, dass das Problem der Finanzierung der Altersexistenz auch in der jungen Schicht unserer Gesellschaft angekommen ist. Das ist zwar einerseits beruhigend, aber nur die halbe Wahrheit, wenn es ums Sparen für das Alter geht!

Konventionelles Sparen wird heute aber nicht mehr mit ausreichender Verzinsung belohnt, da die Niedrigzinspolitik der EZB und vieler anderer nationaler Banken seit mehr als 10 Jahren den Leitzins nahe Null halten! Das hat zur Folge, das die üblich über viele Jahre erworbene Verzinsung nun durch zusätzlich gespartes Geld ausgelichen werden muss, wenn am Ende die zurückgelegten Volumina für die Altersvorsorge in ausreichender Form vor handen sein sollen.

Hohe Sparquote

Rechnerisch kann man davon ausgehen, dass alle Menschen, die seit 1975 geboren wurden, eine private Sparquote von 8% - 10% vom jährlichen Bruttoeinkommen zurücklegen müssen, um eine Gesamtaltersrente brutto von 55% zu erzielen. Das ist für viele Menschen, vor allem aus den unteren Einkommensschichten, keine leichte Aufgabe.

Gibt es Lösungen?

Es macht wenig Sinn, auf steigende Zinsen zu warten. Der tiefe Leizins wurde zur Ankurbelung einer schwachen Wirtschaft beschlossen. Augenblichlich stehen wir aber vor einem weltweiten Konjunkturabschwung. Also ist aus dieser Richtung kaum etwas zu erwarten. Der Anlagemarkt der Wertpapiere wird wohl weiterhin Gegenwart und Zukunft der ertragfördernden Investition darstellen. Börse kann Risiko bedeuten, d.h. früh anfangen mit dem Sparen, um auch längerfristige Kursschwankungen gut zu verkraften. Den Weg in diesen Markt geht man aber am besten nicht allein, sondern über Vertragsformen des geregelten Sparens durch Anlageprodukte der Finanz- und Versicherungswirtschaft. Hinter diesen Produkten liegt eine extrem weite Streuung der Anlage, um auch hier Risiken zu vermeiden. Am Ende ist es eine Frage der Langfristigkeit und Geduld, ob am Ende der Ertrag des Sparens stimmt, oder die Inflation ständig am Finanzpolster nagt. Lassen Sie sich beraten, - und lassen Sie sich dabei Zeit, in die Welt des Finanzmarktes einzutauchen! Sie werden Möglichkeiten entdecken, die auch für Sie eine passende Alternative zur Null-Zins-Politik sind. Und keine Angst - "Spezialist" und "Börsen-Guru" müssen Sie nicht werden, um von der Börse zu provitieren. Das geht heute nämlich auch mit einer "intelligenten" Rentenversicherung!    

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