UN-Klimakonferenz 2019 - Das große Desaster

Die Allianz der Uneinsichtigen sprengt das Handeln der internationalen Staatengemeinschaft

Themen:
Gesellschaft, Staat, Wirtschaft, Umwelt

Ein trauriger Tag! Der Welt-Klimagipfel tagt und beschließt ein Übereinkommen zur Bekämpfung des Klimawandel, das Stillstand statt Handeln bedeutet. "Time to act" war das Motto. Das Ergebnis heißt "Abwarten und weiter wie bisher"!

Scheitern mit Ansage

Der Ausgang des UN-Klimagipfels in Madrid ist ein Desaster in Anbetracht des dramatischen Klimawandels, der mittlerweile weltweit seine Wirkung zeigt und als Tatsache außer Frage steht. Wissenschaftler aus aller Welt gehen sogar davon aus, dass die bisher prognostizierten Szenarien zu harmlos formuliert sind und die Wirkungen der Erderwärmung weit früher als angenommen katastrophale Ausmaße mit sich bringen. Doch statt konkrete Ziele durch Gegenmaßnahmen zu formulieren, sperren sich die USA, Brasilien und Australien gegen klare Forderungen zum CO2-Abbau. Auch wenn diese Tatsache angesichts der Fakten absurd erscheint, kann die Haltung der USA nicht wirklich verwundern. Ihr Präsident ist ja bereits aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen, um mit ungebremsten Tempo auf alten Wegen weiterzufahren, also ohne Limit Kohle und Öl zur Energiegewinnung zu verfeuern. Nun haben sich Brasilien und Australien angeschlossen. Auch wenn 157 der in Madrid vertretenen Staaten Einigkeit demonstrieren, ohne die "Großen" Energienutzer im Boot zu haben, geht die Fahrt in die falsche Richtung.

Perspektiven

Die Ratspräsidentin der EU, Frau von der Leyen, hat letzte Woche einen ambitionierten Plan zur CO2-Reduktion in der EU-Zone vorgelegt. Falls dieser Plan zu konkreten Maßnahmen führt, könnte die EU in Verbindung mit den handlungsbereiten Staaten der Völkergemeinschaft zu einer konzertierten Aktion aufrufen, die ökonomischen Druck auf die unverbesserlichen Klimaleugner ausübt. Ein Boykott ihrer Waren wäre das, was sie am meisten fürchten, denn das einzige Kriterium ihres Handelns ist die Ausrichtung am Profit. Eine Zusammenarbeit mit Indien und China, das seinerseits die Situation des Klimawandels erkannt hat, wäre da hilfreich. Die Enttäuschung über den UN-Klimagipfel sollte uns nicht zu lange beschäftigen! Wir müssen umso konsequenter handeln!

 

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