Versicherung, nein Danke!" Widersprüche eines Image

Wer braucht schon Versicherungen? Alles viel zu teuer - und wenn der Schaden da ist, wird nicht gezahlt!

Themen:
Versicherung, Allgemein

Es gibt kaum jemanden, bei dem das Image von Versicherungsgesellschaften positiv besetzt wäre, außer bei denen, die nach einem Schaden unerwartete Erfahrungen machen und plötzlich ganz anders denken, nämlich wertschätzend. Es ist selten, dass Image und Wirklichkeit so auseinander gehen.

Vorurteile sind oft falsch, aber nicht ganz unbegründet

Kaum ein Dienstleistungsprodukt in Deutschland steht unter einem schlechteren Image als die Versicherung. Die Vorurteile gegen Versicherungen sind inhaltlich meist nicht haltbar, aber dennoch gibt es gute Gründe für das schlechte Image. In den siezigern und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bildete sich eine Vertriebsform, die im aggressiven Marketing ihr Ziel fand. Möglich war das durch die abstrakte Idee einer Versicherung. Das Risiko eines potentiellen Schadens wurde unterstellt, um dagegen die Idee einer finanziellen Absicherung zu setzen. Eine schwierige Argumentation. Also wurde oft mit schockierenden Bildern und gezieltem Horror argumentiert, um kaufwillige Kunden zu finden und oftmals wurde gegenden tatsächlichen Bedarf verkauft. Begünstigt wurde diese Praxis durch die Honorierungsform einer Abschlussprovision. Berät ein Versicherungsvertreter ohne Abschluss, hat er ohne Lohn gearbeitet. Das alles waren schlechte Rahmenbedingungen für die Wertschätzung eines abstrakten Produktes. Und aus der Abstraktion entstanden durch fehlende Nachvollziehbarkeit Vorurteile: zu teuer, zu undurchsichtig, zu unsicher, zu unzuverlässig!

Seit 2006

Heute sieht das Versicherungsgeschäft völlig anders aus. 2006 trat die Europäische Vertreterrichtlinie in Kraft. Versicherungsverträge anbieten darf nur noch, wer dafür eine Berufsausbildung absolviert hat. Im Rahmen eines betriebswirtschaftlichen Studiums kann man seinen Schwerpunkt auf das Versicherungsfach legen. Alle Beratungen müssen vollinhaltlich dokumentiert werden. Viele Versicherungsgesellschaften zahlen keine Provisionen mehr, sondern Courtagen. Das sind jährlich anfallende kleine Provisionen für "bestehende" Verträge, deren Langjährigkeit von der Qualität des damit verbundenen Service abhängt. Das amerikanische Versicherungswesen lebt seit eh und jeh in diesem System. Und da Versicherungen erfahrungsgemäß ja sehr wichtige Risikopuffer darstellen, steht in Amerika der Beruf des Versicherungsvertreters an dritter Stelle der Ansehensskala, hinter Richter und Mediziner. Das wir dann wohl auch seine Gründe haben. Einer dieser Gründe liegt in der Zufriedenheit all derjenigen Kunden, die nach einem Schadenfall ihre Leistung schnell und unkompliziert erhalten haben. Das ist nämlich die Regel und nicht die Ausnahme. Oder glauben Sie, dass z.B. eine deutsche Versicherungsgesellschaft zur größten der Welt heranwächst, weil sie schlechte Produkte verkauft, unseriös auftritt und im Schadenfall die Leistung verweigert? 

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