Vom Nutzen und Nachteil der Digitalisierung

Technische Entwicklungen können Fluch und Segen gleichzeitig sein

Themen:
Staat, Gesellschaft, Digitalisierung

Wer möchte noch auf das Internet verzichten? Online-Banking ist schnell und bequem. Homepages sind unendlich vielfältige Warenkataloge und Lieferungen eines bestimmten Lieferanten für Schuhe sollen spontane Ausrufe der Verzückung hervorrufen. Aber alles hat zwei Seiten, alles hat meist Nutzen und Nachteil. Eine kleine Betrachtung.

Der Nutzen ist offensichtlich

Muss man "Eulen nach Athen" tragen? Im Grunde sollte es gar keinen Anlass mehr geben, den Nutzen der Digitalisierung zu erläutern. Vielleicht sollte man erläutern, welche Probleme entstehen, wenn digitale Prozesse noch nicht weit genug entwickelt sind. Das Management der Corona-Pandemie ist da ein bitteres Beispiel. Die Corona-App funktioniert immer noch nicht, zumindest hat das, was sie leistet, keinen wirklichen Wert in der Bekämpfung der Pandemie. Gesundheitsämter arbeiten immer noch mit Zettel und Papier, um Infektionsketten zu verfolgen. Ohne digitale Basis ist das so erfolgreich wie das Wasserschöpfen mit einem Sieb. Telefon-Server, über die Impftermine vereinbart werden könnten, sind so klein dimensioniert, dass sie geben unter dem Umfang der Anrufe ihren Dienst aufgeben. Die staatliche Nothilfe für Unternehmer, vor allem Gastronomen, die im November ausgezahlt werden sollten, sind immer noch nicht eingetroffen, weil die Anträge nicht bearbeitet werden können, die es dafür gar keine Software gibt. Scholz´ Bazuka wird zum Rohrkrepierer. In Schulen fehlt es an Ausstattung, an Kompetenz bei Lehrern, selbst die Anbindung ans Internet ist nicht flächendeckend, W-Lan ein Zauberwort. Die Bedeutung des Digitalen macht sein Mangel offensichtlich.

Der Nachteil

Vor vielen Jahren hat ein Mann namens Zuckerberg in Amerika die Plattform facebook entwickelt. Jeder auf der Welt sollte in die Lage versetzt werden, mit jedem in Kontakt zu treten. Zuckerberg hielt dies für einen Schritt zu mehr Demokratie. Da ist was dran, denn Gedanken lassen sich heute im direkten Sinn des Wortes grenzenlos verbreiten. Daraus haben sich ungeahnte kommerzielle Möglichkeiten entwickelt, gigantische Datenbanken, die fast alles über uns wissen, sind entstanden, und die Anzahl der Unternehmen in diesem Segment ist gewachsen. Darin liegt aber auch die Möglichkeit umfassender Manipulation ganzer Gesellschaften. Was einst so positiv gemeint war, kann heute auch zur Vorbereitung eines Bürgerkrieges genutzt werden, dient tausendfach der Falschinformation und wirkt gesellschaftlich destruktiv. Staaten führen heute digitale Kriege über die Manipulation von Informationen, Hacker können sich in Netzwerkstrukturen von Staaten und Unternehmen der Versorgung einschalten und tun dies auch. Für die entsprechende Bezahlung werden IT-Spezialisten zu digitalen Söldnern.

Auch das ist die digitale Welt, sie kann ein Instrument der weltweiten sozialen Selbstvernichtung werden. Niemand kann das noch kontrollieren, auch Staaten nicht. Der Geist ist für immer aus der Flasche. Was daraus wird, liegt am schwächsten Glied des System, dem Menschen selbst! 

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