Wahlsieg der AfD in Brandenburg und Sachsen - eine unpolitische Betrachtung

Wahlsieg der AfD aus wirtschaftlicher Sicht

Themen:
Wirtschaft, Gesellschaft

Das Finanzhaus Berlin ist und bleibt "un"-politisch, auch wenn wir alle natürlich politische Überzeugungen haben. Das Finanzhaus Berlin ist aber nicht unkritisch, wenn es um Fragen der Wirtschaft geht. Dazu ein paar Anmerkungen.


Der Wähler hat gesprochen

Die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen haben der AfD einen großen Wahlsieg bereitet. Der Wähler hat gesprochen, das Ergebnis ist zu akzeptieren. Wir sind Demokraten und haben daher Regeln und Konsequenzen zu achten. Dazu gehört, dass jeder seine eigene Wertung vorzunehmen hat. Als Unternehmen sind wird natürlich neutral und streng unparteiisch. Als Unternehmen sind wir aber Teil eines großen Wirtschaftskreislauf und da interessiert uns schon die wirtschaftliche Konsequenz politischer Wahlen.

Die Meinung führender Wirtschaftsforscher

Die neuen Bundesländer bemühen sich redlich um wirtschaftliches Wachstum. Vieles ist bereits gelungen, viele westdeutsche Unternehmen haben Teile ihrer Produktion in die neuen Bundesländer verlagert und sind mit den Ergebnissen durchaus zufrieden, ebenso wie die Länder selbst. In den sogenannten Cluster-Regionen hat die wirtschaftliche Fahrt ordentlich Schwung aufgenommen, auch wenn das oftmals in der Wahrnehmung der Bevölkerung nicht wirklich ankommt. Zu Unrecht! Nun äußern sich führende Wirtschaftsfachleute mit Bedenken über den Wahlausgang hinsichtlich der Bedeutung der AfD für die wirtschaftliche Zukunft. Durch den Wegzug vieler junger, qualifizierter Arbeitnehmer sind die neuen Bundesländer besonders stark auf Zuwanderung gut qualifizierter Arbeitnehmer angewiesen - und das auch und gerade aus dem Ausland. Hinzu kommt, dass Investitionen aus dem Ausland dringend gebraucht werden. Reint Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle, sieht vor dem Hintergrund der offenen Fremdenfeindlichkeit der AfD gerade deshalb ein großes Problem. Warum sollte man dort hingegehn, wo man zunehmend nicht gern gesehen wird? Ähnlich besorgt äußert sich Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Am Ende könnte es so sein, dass die Partei, die sich zunehmend als Sprachrohr der Unzufriedenen der neuen Bundesländer begreift, das Problem fehlenden wirtschaftlichen Schwungs darstellt und somit das Problem befördert, da sie bekämpfen will. Hinzu kommt, dass die wirtschaftliche Ausrichtung der AfD auf Festhalten bestehender Strukturen setzt, die nicht in die Zukunft führen. All das ist Anlass zur Sorge!

 

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