Was verstehen Sie von Altersvorsorge?

In der Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer fehlt ein Thema, die Altersvorsorge

Themen:
Altersvorsorge, gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge

Obwohl Firmen und Unternehmen die Orte sind, an denen Arbeitnehmer nicht nur ihren laufenden Lebensunterhalt verdienen, sondern auch die Ansprüche für die Existenz im Alter, findet ein Dialog zu diesem Thema dort meist nicht statt. Das ist eine vertane Chance!

Wenig Ahnung in Fragen der Altersvorsorge

Eine Umfrage unter 2.000 bundesdeutschen Arbeitnehmern zu Themen "Altersvorsorge" ergab, dass nahezu 75% aller Befragten angaben, weder über die gesetzliche Rente, noch über betriebliche und private Altersvorsorge hinreichend informiert zu sein. Zwar fehle es nicht an der Erkenntnis, dass die im Alter zu erwartende finanzielle Sicherung wohl äußerst bescheiden sein werde, wohl aber an der Fähigkeit, die eigene Situation im Alter angemessen beurteilen zu können. Da helfe am Ende auch die jährliche Standmitteilung der Deutschen Rentenversicherung nicht wirklich, einen klaren Durchblick zu bekommen. Auf die Möglichkeit der betrieblichen Altersversorgung würde vom Arbeitgeber zwar hingewiesen, Erkenntnisse vermittelten sich dabei aber nicht - und die Formen der privaten Altersvorsorge wären fast unüberschaubar und verwirrend. Also läßt man die Finger davon. Fataler Fehler!

Appell an die Arbeitgeber

Fast alle Befragten waren sich darin einig, dass sie sich vom Arbeitgeber entsprechende Informationen erhofften. Und das ist eine durchaus naheliegende Idee! Immerhin führt der Arbeitgeber die Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung ab und bietet mit der Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge die Schaffung eines zweiten Standbein in der Absicherung. Woran es nun aber mangel, um gezielt handeln zu können, ist die Gesamtschau auf die Vorsorge, da ja noch die Möglichkeit der privaten Alterssicherung hinzu komme. Richtig, da eröffnet sich ein umfangreicher Beratungskomplex und der Arbeitgeber kann der Forderung nach Information ohne Hilfe dritter gar nicht nachkommen. Er sollte sich daher mit einem kompetenten Versicherungsberater zusammen tun, um zunächst die Grundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung zu erläutern und die jährliche Standmitteilung verstehbar zu machen. Die Möglichkeiten und Vorteile der betrieblichen Vorsorge darzustellen wäre ein zweites. Bezüglich der sich nun noch zeigenden Bedarfslücke käme die private Vorsorge in Betracht. Das alles kostet seine Zeit, bietet allen Beteiligten aber Durchblick und Planungssicherheit.

Facharbeitermangel

Vor dem Hintergrund des immer akuter werdenden Facharbeitermangels sollte es im Interesse von Unternehmen liegen, ihren kostbaren Mitarbeitern besondere Anreize zur Bindung an das Unternehmen zu geben. Eine unternehmerische Beteiligung an den Beiträgen zur betrieblichen Altersvorsorge ist da ein gut funktionierendes Mittel, das für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in mehrfacher Hinsicht Vorteile bietet. 

Einfach mal beim Versicherungsfachmann nachfragen und dann gemeinsam handeln. Ihre Mitarbeiter werden sich über kompetente Beratung sicher nicht beklagen! 

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