Welt am Draht - ein Virus beherrscht das Geschehen

Keiner weiß, wie es wird, aber nichts wird sein, wie es vorher war

Themen:
Gesellschaft, Wirtschaft, Gesundheit

Das Corona-Virus bewirkt einen Paradigmenwechsel. Weite Teile der Weltbevölkerung sind handlungsunfähig. Die medizinische Entwicklung ist in vieler Hinsicht ungeklärt. Der Mensch erlebt, was Ohnmacht bedeutet. Das führt zu einer Veränderung in der Weltwirtschaft, deren Ausmaß ebenfalls noch nicht abzusehen ist. Aber dass es eine dramatische ist, bezweifelt niemand.

Notwendigkeit und Wirklichkeit

Die Ausbreitung des Corona-Virus fordert präventives Handeln. Auch wenn die Verhältnismäßigkeit manch einer Maßnahme vielleicht nicht unmittelbar einsichtig erscheint, gibt der Blick nach Italien den Handelnden in Deutschland recht. Und Verzicht der Spaßgesellschaft als Tribut an den gesellschaftlichen Ernst der Lage und Solidarität vor allem mit der älteren Gruppe der Bevölkerung darf erwartet werden. Vielleicht ist es sogar eine gute Übung aus traurigem Anlass. 

Dennoch muss vor übertriebenen Ängsten oder gar Hysterie gewarnt werden. Vielleicht erreicht die Angst vor Krankheit und Tod die Gesellschaft so unmittelbar, weil wir es bei einer hedonistischen Lebenshaltung gewohnt sich, das Unangenehme nach Möglichkeit zu verdrängen. Immerhin sterben in der Bundesrepublik jährlich 850.000 Menschen - und das nicht nur aus Gründen des Alters. Jedes Jahr haben wir 20.000 Tote durch die Influenza zu beklagen und so könnte man fortfahren auf Risiken hinzuweisen, die scheinbar viel größer als sind als der Corona-Virus. Aber lassen wir den Versuch, die tatsächliche Gefahr gegen die Präventionen ins Verhältnis zu setzen, denn eine eindeutige Standortbestimmung ist zur Zeit einfach noch nicht möglich!

Zukunft

Welche Folgen das Corona-Virus für unsere Gesundheit, unser Gesendheitswesen und vielleicht sogar für unsere Gesetzgebung haben wird, ist ungewiss. Über die ökonomischen Folgen gibt es keinen Zweifel. Dabei wäre es aber wenig zielführend, wenn wir bei dieser Betrachtung dem Virus selbst die Schuld für negative Folgen zusprechen würden. Es ist lediglich ein Auslöser. Und wofür? Zum einen erleben wir, was es bedeutet, in einer globalen, arbeitsteiligen Gesellschaft zu leben. Warenströme, Handel und Zulieferung von Halbfabrikaten sind kaum mehr nachvollziehbar. Als Folge ist kaum abzusehen, welche Präventivmaßnahmen welche Konsequenzen haben werden. Wenn irgendwo auf der Welt irgendeine Entscheidung getroffen wird, hatt das Konsequenzen, die nicht projektiert werden können. Die Folge: ein einziger Virus kann die Weltwirtschaft um 10 oder mehr Jahre zurückwerfen, ganze Volkswirtschaften könnten zusammenbrechen. Für uns in Deutschland bedeutet das in jedem Falle einen Zusammenbruch vieler mittelständischer Betriebe mit dem entsprechenden Arbeitsplatzverlust. Da helfen eben auch keine Kredite des Staates, denn diese kleinen Unternehmen sind in der Regel meist schon kreditbelastet. Und wie sollte der Staat über mehrere Monate fehlende Umsatzerlöse ersetzen? Der Staat seinerseits lebt und finanziert sich ja über Steuern aus den betrieblichen Umsatzerlösen. Internationale Konzerne werden die Krise überleben, auch wenn der Umsatz einbricht. Der Arbeitsmarkt wird viele freigesetzte Berufstätige aufnehmen müssen. Volkswirtschaftliches Kapital wird vernichtet werden. Die Aktienkurse stehen ja schon tiefer als zur Krise 2007/2008 und das ist erst der Anfang. Panik ist dabei kein guter Ratgeber, ebenso wie kindisches Fingerzeigen auf andere, wie es der US-Präsident als Wahlkämpfer auf Glatteis praktiziert. Keine Ahnung haben und dann noch Unfug reden ist gefährlich. Welchen Schaden allein die Aussage angerichtet haben wird, kontaminierte Warenlieferungen seien gefährlich, ist unermesslich, denn es sind nur Menschen Träger von Viren, keine Produkte!

Irgendwann wird das Corona-Virus beherrschbar sein. Die Welt ist dann aber eine andere!

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