Welt im Wandel

"Alles fließt" sagt schon der antike Philosoph Heraklit. Manches bleibt aber, nur anders!

Themen:
Gesellschaft, Wirtschaft, Corona

Die Welt nach Corona wird es nicht geben, Corona bleibt, aber in ständigem Wandel. Das verändert unser Verhalten, unser Handeln, unsere Technologien und unsere Wirtschaft. Eigentlich nichts Neues, aber alles ein wenig schneller.

Beständig ist der Wandel

Ja, die gute alte Zeit! Gab es sie? Im Grunde nicht, denn auch sie war nur die "neue" Zeit nach einer "alten, guten Zeit" davor. Also war sie wirklich gut? Sagen wir mal so, sie war anders. Eine Wertung ist schlicht weder möglich, noch daher sinnvoll. Der Grund dafür ist die Ambivalenz des Neuen. Die Entdeckung der Kernspaltung hat  Atombomben ermöglicht, aber in medizinischer Awendung unendlich viel Gutes mit sich gebracht. Es kommt wohl darauf an, was man daraus macht. Ein einmal rollendes Rad kann man zwar stoppen, man kann es vielleicht auch zurück rollen, aber es bleibt eine Spur.

Gibt es eine Zeit nach Corona? Nein, die wird es nicht geben. Das Virus bleibt, es verändert seine virale Bauform, wir werden vielleicht Impfstoffe dagegen haben und sonstige Medikamente, ähnlich wie bei der Grippe. Auch mit ihr leben wir - und das nicht immer gut. Gleichzeitig verändert sich unsere Gesellschaft. Das tut sie immer, irgendwie, auch ohne Corona, aber gegenwärtig doch bemerkenswert, teils beängstigend und wir ahnen auch, was all das für unsere Zukunft bedeutet. Ein Zurück in die "alte Welt" gibt es also auch nicht. Was bedeutet das?

Nehmen wir doch einfach mal den Handel. Der Kauf über das Internet, also E-Commerce, hat seit wiederholter Schließung des Einzelhandels enorm zugenommen. Nur zu verständlich. Menschen gewöhnen sich daran, nicht mehr alles haptisch und optisch prüfen zu können, bestellen, um im Falle des Nicht-Gefallens die Ware zurück zu senden. Offnet der Einzelhandel wieder, soweit er noch nicht insolvent ist, wird es dauern, bis die Bevölkerung wieder im stationären Einzelhandel kaufen wird - E-Commerce ist ja auch bequem, man kann shoppen wann man will und bekommt die Ware geliefert, warum in die Innenstadt? Ein nicht geringer Teil des stationären Einzelhandels wird definitiv und für immer verschwinden. Selbst der Lebensmittelhandel ist von diesem Trend betroffen, besser liefern lassen als vor Ort einzukaufen. Natürlich ersetzt ein Trend und damit verbundene neue Verhaltensmöglichkeiten nie das ganze gewohnte Bild, aber der allgemeine Kunde wird selektiver mit den Angebotsformen umgehen. 

Spielen Sie diesen Gedankenansatz doch mal für Erscheinungen wie "Home-Office", "Digital-Schule" und "Kulturkonsum" durch. Die alten Formen werden bleiben, die neuen Formen aber auch. Und das bringt Bewegung mit sich. Wie wird die Welt morgen aussehen? Egal wie Sie sie sich wünschen, Sie werden sie bekommen, ganz anders als erwartet.  

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