Wer zahlt rezeptfreie Medikamente - Regel und Ausnahmen

Die Pharmaindustrie bietet in Deutschland 103.000 verschiedene Medikamente

Themen:
Krankenversicherung

Der Medikamenten-Markt ist unübersichtlich, viele Medikamente sind sicher auch nicht sinnvoll und hilfreich, gut die Hälfte aller Medikamente ist rezeptfrei erhältlich. Wer trägt die Kosten?

Diffuses Bild

Hätten Sie gedacht, dass gut 103.000 unterschiedliche Medikamente auf dem deutschen Arzneimittel-Markt erhältlich? Und dass davon gut 53.000 Medikamente frei und ohne Rezept zum Kauf angeboten werden, davon aber 18.500 wegen der enthaltenen Wirkstoffe nur in Apotheken. Wer blickt da noch durch? Irgendwie belscheicht mich bei diesen Zahlen die Ahnung, dass nicht alles, was da so frei über die Ladentheke geht (OTC-Medikamente, Over the Counter), auch wirklich notwendig ist. Folgerichtig gilt daher die Regel, dass diese Medikamente nicht durch die Leistung der Krankenkassen gedeckt  sind. Aber es gibt auch da Ausnahmen.

Wann zahlt die Krankenkasse?

Für alles gibt es ja bekanntlich Ausnahmen. Und so verhält es sich auch bei den rezeptfreien Medikamenten. Die können nämlich im EInzelfall durchaus im Rahmen einer ärztlichen Therapie eine wichtige Rolle spielen. Da wäre zum Beispiel die berühmte Acetylsalicylsäure, wie wir sie im Volksmund als Aspirin kennen. Sie kann im Rahmen einer Therapie nach Herzinfarkt oder Schlaganfall, manchmal auch als permanente Vorbäugung zur Blutverdünnung dauerhaft verabreicht werden. Ist sie als ärztlich verschrieben angezeigt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten, natürlich unter Berücksichtigung der gesetzlichen Zuzahlung. Auch bei Kindern unter 12 Jahren werden solche Medikamente, falls ärztlich verschrieben, als erstattungsfähig behandelt, ebenso bei Jugendlichen unter 18. Jahren mit Entwicklungsstörungen.

Das Grüne Rezept

Manchmal verschreiben Ärzte pflanzliche, homöopathische und anthroposophische Präparate. In diesen Fällen ist es ratsam, sich mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen, um eine Kostenübernahme zu klären. Dazu verhalten sich die Ersatzkassen unterschiedlich. Nachfragen lohnt. Bleiben Sie gesund! 

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